Unterrichtsplan | Sozioemotionales Lernen | Absolute Monarchien
| Schlüsselwörter | Absolutistische Monarchien, Geschichte, 7. Klasse, Sozial-emotionale Entwicklung, RULER, Selbstbewusstsein, Selbstkontrolle, Verantwortungsvolle Entscheidungsfindung, Soziale Kompetenzen, Soziales Bewusstsein, Geführte Meditation, Ein Tag als König/in, Reflexion, Emotionale Regulation, Persönliche und akademische Ziele |
| Ressourcen | Liste mit herausfordernden Situationen für die Aktivität 'Ein Tag als König/in', Arbeitsblätter, Stifte oder Bleistifte, Tafel und Marker, Computer mit Internetzugang (optional für zusätzliche Recherchen), Audiovisuelle Materialien für die theoretische Präsentation (optional) |
| Codes | - |
| Klasse | 7. Klasse (Weiterführende Schule) |
| Fach | Geschichte |
Ziel
Dauer: (10 - 15 Minuten)
In dieser Unterrichtsphase sollen die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema absolutistische Monarchien vertraut gemacht werden und dabei sowohl kognitive als auch sozial-emotionale Kompetenzen entwickeln. Dieser Einstieg bildet die Basis, um einem tieferen Verständnis der Entstehung absolutistischer Herrschaftssysteme zu begegnen und gleichzeitig die eigene emotionale Wahrnehmung im Hinblick auf Macht und Führung zu schärfen.
Ziel Utama
1. Ein vertieftes Verständnis für die Ursachen und Auswirkungen absolutistischer Herrschaftssysteme in Europa von Mittelalter bis Neuzeit zu entwickeln.
2. Das Selbstbewusstsein sowie das soziale Empfinden durch Reflexion der mit Macht und Autorität verbundenen Emotionen im historischen Kontext zu stärken.
Einleitung
Dauer: (15 - 20 Minuten)
Emotionale Aufwärmübung
Im Hier und Jetzt ankommen
Die ausgewählte emotionale Aufwärmübung ist eine geführte Meditation. Diese Methode unterstützt die Schülerinnen und Schüler dabei, ihre Konzentration, Präsenz und Fokussierung zu verbessern und sich mental auf den Unterricht einzustimmen. Durch die Schritt-für-Schritt-Anleitung lernen die Kinder, sich zu entspannen, den eigenen Zustand und ihre Umgebung wahrzunehmen und so optimal für den Lernprozess einzustellen.
1. Bitten Sie die Schülerinnen und Schüler, sich bequem hinzusetzen, die Füße flach auf den Boden zu stellen und ihre Hände locker auf den Schoß zu legen.
2. Erklären Sie, dass sie die Augen schließen und sich auf ihre Atmung konzentrieren sollen – tief ein- und ausatmen.
3. Leiten Sie an: Durch die Nase einatmen und dabei bis vier zählen, den Atem kurz halten und durch den Mund ausatmen, wieder bis vier zählen.
4. Führen Sie diese Atemübung für etwa 2 Minuten durch und ermutigen Sie die Kinder, sich ganz auf den Atem zu konzentrieren.
5. Fordern Sie sie anschließend auf, sich einen ruhigen und sicheren Ort vorzustellen, an dem sie sich geborgen und zufrieden fühlen.
6. Ermuntern Sie die Schülerinnen und Schüler, diesen Ort gedanklich zu erkunden, dabei die Umgebungsdetails, Geräusche und Düfte wahrzunehmen.
7. Nach ein paar Minuten langsamen Eintauchens bitten Sie die Kinder, langsam ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Klassenraum zu richten, die Finger sanft zu bewegen und die Augen zu öffnen, wenn sie bereit sind.
8. Schließen Sie die Übung ab, indem Sie die Kinder einladen, ihre Erfahrungen aus der Meditation kurz zu teilen.
Inhaltskontextualisierung
Absolutistische Monarchien waren Regierungsformen, in denen die Herrscher uneingeschränkte Macht besaßen. Diese Epoche wurde etwa von Persönlichkeiten wie Ludwig XIV., dem sogenannten 'Sonnenkönig', geprägt, der Frankreich mit harter Hand regierte. Um diese Herrschaftsform besser zu verstehen, ist es hilfreich, auch die Rolle von Emotionen in Bezug auf Macht und Autorität zu erfassen. Ähnlich wie Monarchen lernen mussten, ihre Gefühle zu kontrollieren, um ihre Herrschaft zu sichern, profitieren wir alle davon, unsere Emotionen zu erkennen und gezielt zu steuern.
Das Verständnis absolutistischer Monarchien regt dazu an, über den Einfluss von Macht auf unsere zwischenmenschlichen Beziehungen nachzudenken. So entwickeln die Schülerinnen und Schüler soziale Kompetenzen und eine verantwortungsbewusste Entscheidungsfindung, indem sie historische Erfahrungen mit ihrer eigenen Lebensrealität verknüpfen.
Entwicklung
Dauer: (60 - 75 Minuten)
Theorienleitfaden
Dauer: (20 - 25 Minuten)
1. Definition der absolutistischen Monarchie: Erklären Sie, dass eine absolutistische Monarchie ein Regierungssystem ist, bei dem der Monarch über uneingeschränkte Macht über Staat und Gesellschaft verfügt – ohne durch Verfassung oder Gesetze gebunden zu sein.
2. Historischer Kontext: Verdeutlichen Sie, dass sich absolutistische Systeme in Europa zwischen dem späten Mittelalter und der frühen Neuzeit entwickelten, ungefähr vom 16. bis 18. Jahrhundert. Der Übergang von feudalen Strukturen zu zentralisierten Herrschaftssystemen wurde durch unterschiedliche Faktoren wie den Bedarf an politischer Stabilität und gesellschaftlicher Einheit nach langen Kriegszeiten vorangetrieben.
3. Beispiele absolutistischer Herrschaftssysteme: Nennen Sie exemplarisch das Frankreich unter Ludwig XIV., bekannt als 'Sonnenkönig', auch Spanien unter Philipp II. sowie Russland unter Peter dem Großen.
4. Charakteristika: Beschreiben Sie die markanten Merkmale absolutistischer Monarchien, wie die starke Zentralisierung der Macht, den Aufbau dauerhafter stehender Heere, die Kontrolle über den Adel und die Umsetzung merkantilistischer Wirtschaftsstrategien.
5. Ursachen des Absolutismus: Führen Sie aus, dass unter anderem die Krise des Feudalsystems, der Aufstieg des Bürgertums und das Bedürfnis nach einem starken Staat, der Frieden und Ordnung garantiert, maßgeblich zur Entstehung absolutistischer Systeme beigetragen haben.
6. Folgen des Absolutismus: Erörtern Sie, wie sich die Staatsmacht konsolidierte, Konflikte zwischen Königshaus und Adel verschärften und welche Auswirkungen dies wirtschaftlicher und politischer Natur auf die Bevölkerung hatte.
7. Bezug zu Emotionen und Macht: Ziehen Sie Parallelen zwischen der Emotionskontrolle, die Monarchen praktizieren mussten, und der heutigen Notwendigkeit, Selbstwahrnehmung und Selbstregulation zu schulen – zentral auch für verantwortungsvolles Handeln in Führungspositionen.
Aktivität mit sozioemotionalem Feedback
Dauer: (35 - 40 Minuten)
Ein Tag als König/in
In dieser praxisorientierten Übung schlüpfen die Schülerinnen und Schüler in die Rolle eines absoluten Herrschers und treffen Entscheidungen für ihr eigenes Königreich. Dabei sollen sie auch die emotionalen Dimensionen von Macht berücksichtigen und die Herausforderungen eines absoluten Führungsstils reflektieren.
1. Teilen Sie die Klasse in kleine Gruppen ein und weisen Sie jeder Gruppe die Rolle eines absoluten Monarchen zu.
2. Geben Sie den Gruppen eine Liste mit herausfordernden Situationen (z. B. Volksaufstände, Konflikte mit dem Adel, Steuererhöhungen), die sie aus der Perspektive eines Herrschers lösen müssen.
3. Lassen Sie die Gruppen diskutieren und entscheiden, wie sie jede Situation handhaben würden, wobei sie den Einfluss ihrer Entscheidungen auf das Volk und auf sich selbst berücksichtigen sollen.
4. Anschließend präsentiert jede Gruppe ihre Lösungsansätze der Klasse, erklärt die Hintergründe ihrer Entscheidungen und berichtet, wie sie den damit verbundenen emotionalen Herausforderungen begegnet sind.
5. Ermutigen Sie die Schülerinnen und Schüler, zu reflektieren, wie ihre Entscheidungen verändert worden wären, wenn sie Emotionen anders berücksichtigt hätten.
Diskussion und Gruppenfeedback
Nach den Präsentationen leiten Sie eine Gruppendiskussion mithilfe der RULER-Methode, um das sozial-emotionale Feedback zu strukturieren.
⭐ Erkennen: Fragen Sie die Kinder, wie sie sich bei der Entscheidungsfindung als Monarch gefühlt haben. Welche Emotionen konnten sie bei sich und ihren Mitschülern beobachten?
⭐ Verstehen: Ermuntern Sie die Schüler, die Ursachen ihrer Emotionen zu analysieren. Warum traten diese Gefühle auf und wie beeinflussten sie ihre Entscheidungen?
⭐ Benennen: Helfen Sie den Schülerinnen und Schülern, die erlebten Emotionen wie Frustration, Angst, Empathie oder Stolz treffend zu benennen.
⭐ Ausdrücken: Diskutieren Sie, wie man diese Emotionen in Führungssituationen angemessen und konstruktiv kommunizieren kann.
⭐ Regulieren: Schlagen Sie Strategien vor, um intensive Emotionen in kritischen Entscheidungssituationen zu regulieren. Wie kann man in herausfordernden Momenten Ruhe und klare Gedanken bewahren?
Beenden Sie die Diskussion mit einer Zusammenfassung, in der Sie betonen, wie wichtig sozial-emotionale Kompetenzen – nicht nur in der Führung, sondern in allen Lebensbereichen – sind.
Fazit
Dauer: (20 - 25 Minuten)
Reflexion und emotionale Regulierung
Bitten Sie die Schülerinnen und Schüler, einen kurzen Text zu verfassen, in dem sie die Herausforderungen reflektieren, denen sie als absoluter Herrscher gegenüberstanden, und wie sie ihre Emotionen während der Übung gesteuert haben. Alternativ können Sie auch eine Gruppendiskussion durchführen, in der die Kinder ihre Eindrücke teilen. Fragen Sie dabei, wie sie sich bei schwierigen Entscheidungen fühlten, welche Emotionen aufkamen und inwiefern diese ihre Handlungen beeinflussten. Regen Sie zudem dazu an, über mögliche Strategien zur besseren Emotionsregulierung nachzudenken.
Ziel: Mit diesem Abschnitt soll die Selbstreflexion und die Fähigkeit zur emotionalen Regulation gefördert werden. Durch die Analyse eigener Erfahrungen lernen die Schülerinnen und Schüler, ihre Emotionen besser zu erkennen und zu steuern – sowohl im historischen Kontext als auch in ihrem persönlichen Alltag.
Blick in die Zukunft
Erklären Sie, dass die Kinder zum Abschluss persönliche und akademische Ziele formulieren sollen, die im Zusammenhang mit den Unterrichtsinhalten stehen. Bitten Sie jeden, ein persönliches Ziel, etwa zur Verbesserung der Selbstkontrolle oder des empathischen Verhaltens, sowie ein akademisches Ziel, z. B. die vertiefte Auseinandersetzung mit absolutistischen Monarchien oder die Recherche zu einer historischen Persönlichkeit, zu notieren.
Penetapan Ziel:
1. Persönliches Ziel: Verbesserung der Selbstkontrolle in stressigen Situationen.
2. Persönliches Ziel: Förderung der Empathie durch das Verständnis verschiedener historischer Perspektiven.
3. Akademisches Ziel: Ein Buch über einen absoluten Herrscher lesen.
4. Akademisches Ziel: Eine Recherche und Präsentation über das Leben und die Herrschaft von Ludwig XIV. durchführen. Ziel: Dieser Abschnitt zielt darauf ab, die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern und den Transfer des Gelernten in den Alltag zu ermöglichen – sowohl im schulischen als auch im persönlichen Bereich. Durch das Festlegen konkreter Ziele wird es ihnen erleichtert, ihre Bemühungen gezielt auszurichten und kontinuierlich Fortschritte zu erzielen.